Harninkontinenz

Den unwillkürlichen Urinverlust bei körperlicher Anstrengung, Sport, Joggen, Niesen, Husten oder Lachen bezeichnet man als Belastungs- oder Stressharninkontinenz. Auch Frauen, die nie geboren, aber schwer getragen haben, können betroffen sein.

Je nach individuellem Befund ist ein Aufbau der Beckenbodenmuskulatur mit gezieltem Beckenbodentraining, Biofeedback sowie Elektrostimulation notwendig. Die Lasertherapie verbessert die damit erzielten Ergebnisse enorm.

Der vaginale Laser behandelt die ganze Scheide und auch den gesamten Bereich unter der Harnröhre. Durch den Wiederaufbau der Scheide und durch die Straffung entsteht ein neuer Puffer bzw. Widerlager nach oben (Harnröhre/Blase).

Vor der ersten Behandlung sollte eine Krebsvorsorge einen unauffälligen Befund ergeben haben

Die Laserbehandlung ist nicht invasiv, ambulant und erfordert nur die lokale Applikation einer Anästhesiesalbe auf die Schamlippen

Drei bis fünf Behandlungen in vierwöchigen Abständen sind notwendig

92 % Linderung der Symptome, das ist schon nach der 2. oder 3. Behandlung deutlich zu spüren

Es gibt es keine Ausfallzeiten, eine Krankschreibung ist nicht nötig

Lediglich auf Geschlechtsverkehr, Sauna und Whirlpool sollten Sie für 72 Stunden verzichten und die Schamlippen in diesem Zeitraum so oft wie gewünscht mit einer Zink- oder Panthenolsalbe nachbehandeln

Kontraindikation für eine Behandlung wäre eine Allergie auf lokalanästhetische Salben

Seit 2012 sind weltweit bereits tausende Frauen mit MonaLisa Touch erfolgreich behandelt worden

In der Regel sind 3-5 Behandlungen in vierwöchigen Abständen nötig.

Was sind die Risikofaktoren für Harninkontinenz?

Schwere Geburten, lange Austreibungsperioden, schwere Kinder mit Geburtsgewicht über 3800 g, Vielgebärende sowie Frauen die viel und schwer tragen haben ein erhöhtes Risiko für Harninkontinenz.

Was sind die Symptome bei Harninkontinenz?

Die Symptome bei Harninkontinenz sind unfreiwilliger/unwillkürlicher Urinverlust bei Lachen, Niesen, Husten, bei voller Blase, beim Sport oder beim Treppensteigen.

Warum tritt Harninkontinenz in bzw. nach den Wechseljahren gehäuft auf?

Der Hormonmangel in und nach den Wechseljahren verschärft alle bereits vorhandenen Schäden am Beckenboden. Viele Frauen verspüren jetzt ein deutliches Senkungsgefühl, verlieren unfreiwillig Urin, müssen häufiger die Blase leeren und müssen auch häufig in der Nacht aufstehen zum Wasserlassen. Durch die Volvo-vaginale Lasertherapie wird die Scheide gestrafft und aufgebaut, damit werden alle oben geschilderten Beschwerden positiv beeinflusst. Nachts wieder ungestört durchschlafen zu können, ist für viele Patientinnen ein Segen.

Gibt es Medikamente zur Behandlung der Harninkontinenz?

Duloxetin und Anticholinergika werden je nach Indikation vom behandelnden Arzt verschrieben. Beide Medikamente müssen jeweils lebenslang genommen werden, was wegen der Nebenwirkungen für viele Patientinnen keine Option ist.

Warum tritt Harninkontinenz häufiger bei Frauen auf?

Die weibliche Anatomie des Beckenbodens unterscheidet sich deutlich von der männlichen, nur so ist es möglich ein Kind zu gebären. Ungünstige Gebärpositionen und lange Pressphasen schädigen den Beckenboden zusätzlich. Häufig wird aber auch die Rückbildung und die Beckenbodengymnastik nach einer Geburt vernachlässigt.

Welche Behandlungsoptionen gibt es bei Harninkontinenz?

Bei der Behandlung der Harninkontinenz kommen folgende Verfahren zur Anwendung: Beckenbodengymnastik, Biofeedback Therapie, Elektrostimulation, medikamentöse Therapie, CO 2 Lasertherapie.

Scroll to Top