Relaxationssyndrom

Langwierige Geburten, insbesondere lange Pressphasen, die Geburt großer Babys, Dammschnitte oder Dammrisse können zahlreiche Veränderungen im Genitalbereich auslösen. Der Beckenboden wird oft stark beeinträchtigt, was zu einem Gefühl von Senkung, Druck in der Scheide, Überdehnungsempfinden, Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Harninkontinenz, Brennen, Trockenheit, schmerzhaften Narben und vermindertem sexuellen Empfinden führt. Eine effektive Rehabilitation, die den Beckenboden stärkt, ist durch die vaginale Lasertherapie neben Beckenbodengymnastik möglich.
Die Scheide wird aufgebaut und gestrafft, die Sensitivität der vaginalen Rezeptoren gestärkt. Durch die Straffung und Polsterung wird die Belastungsinkontinenz deutlich bis komplett gebessert. Auch störende oder schmerzhafte Narben im Schamlippen- und Dammbereich können mit der Vulvasonde behandelt werden. Diese werden wieder dehnbarer. Das sexuelle Empfinden wird somit auf mehrere Ebenen verbessert.
Vor der ersten Behandlung sollte eine Krebsvorsorge einen unauffälligen Befund ergeben haben Die Laserbehandlung ist nicht invasiv, ambulant und erfordert nur die lokale Applikation einer Anästhesiesalbe Fünf Behandlungen in sechswöchigen Abständen sind notwendig 92% Linderung der Symptome, das ist schon nach der 2. oder 3. Behandlung deutlich zu spüren Es gibt es keine Ausfallzeiten, eine Krankschreibung ist nicht nötig Lediglich auf Geschlechtsverkehr, Sauna und Whirlpool sollten Sie für 72 Stunden verzichten und die Schamlippen in diesem Zeitraum so oft wie gewünscht mit einer Zink- oder Panthenolsalbe nachbehandeln Kontraindikation für eine Behandlung wäre eine Allergie auf lokalanästhetische Salben Seit 2012 sind weltweit bereits tausende Frauen mit MonaLisa Touch erfolgreich behandelt worden
Je nach Schweregrad und Dauer der Erkrankung sind in der Regel 3-5 Behandlungen nötig.
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